Richtig Hart – die Hocharktis

Nicht klar definiert ist der Begriff „Hocharktis“, der oft für den nördlichsten Teil der Arktis verwendet wird. Meist wird darunter wirklich das Meer um den Nordpol, die Nordhälfte von Grönland, die kanadischen Arktisinseln, Spitzbergen sowie die im hohen Norden von Russland liegenden Inseln (z.B. Franz-Josef-Land) verstanden. Die Lebensbedingungen der Hocharktis zählen zu den härtesten der Erde, so dass es dort nur sehr wenige Pflanzen und Tiere dauerhaft aushalten. Eis und Schnee bedecken auch durch den Sommer die meisten Teile der Landflächen und grosse Teile des Meeres. Allerdings verschiebt die globale Erwärmung die Grenze der Hocharktis immer weiter in den Norden, was beunruhigend ist.

Ob Winter oder Sommer – die Artkis ist eine Reise wert

Abgesehen von den Gebieten der Hocharktis herrschen im Rest der Arktis im Sommer doch oft Temperaturen über dem Gefrierpunkt und Teile der Landfläche sind schneefrei. So können Sie die einmalige Tier- und Pflanzenwelt entdecken, aber auch die atemberaubende Landschaft mit allen Sinnen geniessen. Reisen Sie lieber im Winter in die Arktis? Dann erwarten Sie die einmalige Stille der klirrend kalten Polarnacht und die klarsten Sternenhimmel mit der Möglichkeit, die faszinierenden Polarlichter zu sichten. Auch können Sie mit Schlittenhunden über die vereisten Landschaften jagen oder mit Schneemobilen die Gegend zu erkunden. Reisen in die Arktis sind im Sommer und im Winter einmalig und faszinierend. Wir beraten Sie gerne.